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Betreuung durch die Hebamme

Hebammen betreuen Frauen während der Schwangerschaft, der Geburt und im Wochenbett, also in der Zeit nach der Geburt. Die Ausbildung zur Hebamme dauert drei Jahre, in dieser Zeit sammeln die zukünftigen Geburtshelfer sowohl theoretische als auch praktische Erfahrungen, während dessen sind sie bei Dutzenden von Geburten dabei. Selbst eine junge Hebamme kennt sich deshalb gut in ihrem Beruf aus.

Viele Untersuchungen in der Schwangerschaft kann die Hebamme selbst durchführen, hierfür müssen Frauen also nicht unbedingt den Gynäkologen aufsuchen. Die Vorsorgeuntersuchungen werden genau im Mutterpass notiert. Vor allem bei psychischer Belastung und sämtlichen Fragen hilft die Hebamme gerne weiter. Zudem ist sie bei der Geburt anwesend, bereitet die Geburt vor und kontrolliert den Geburtsfortschritt. Komplikationslose Geburten wird häufig von der Hebamme geleitet, nur bei Auffälligkeiten wird ein Frauenarzt hinzu gezogen.

Nach der Geburt unterstützt die Geburtshelferin beim Anlegen des Neugeborenen an die Brust. Sie kontrolliert, ob sich die Gebärmutter problemlos zurückbildet, ob die Blutung normal ist und wie es der Mutter geht. Vor allem in den ersten Tagen nach der Entbindung haben die frisch gebackenen Mütter viele Fragen. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten der Hebamme bis mindestens 10 Tage. Normal ist ein Besuch pro Tag, bei besonderen Umständen (z. Bsp. die ambulante Geburt) zahlt die Krankenkasse aber sogar zwei Besuche pro Tag. Bis zu acht Wochen nach der Geburt steht die Hebamme bei Bedarf zur Verfügung. Die Nachbetreuung sollten vor allem Mütter in Anspruch nehmen, die zum ersten Mal ein Kind bekommen haben. Die Hebamme hilft bei der Versorgung (z. Bsp. Stillen) des Kindes und können sämtliche medizinische Fragen beantworten.

Viele Krankenhäuser bieten die sogenannte Beleghebammentätigkeit an, dabei wählt die Mutter eine Hebamme, die sie dann während der Schwangerschaft begleitet. Die Hebamme hat einen Vertrag mit dem Krankenhaus, so dass sie vor Ort die Geburt begleitet. Dies hat den Vorteil, dass die werdende Mutter die Betreuerin bereits im Vorfeld kennen lernt, ihr vertraut und die Geburt angenehmer empfindet. Einige Hebammen bieten eine 24-Stunden Rufbereitschaft, viele von ihnen lassen sich diese allerdings gesondert honorieren.

Die Hebamme kann Ihnen während der Schwangerschaft genau sagen, welche Geburtsvorbereitungskurse sinnvoll sind und was man dabei beachten muss. Durch spezielle Atem- und Entspannungsübungen können sich die werdenden Mütter auf die bevorstehende Geburt vorbereiten. Die Übungen sind den verschiedenen Phasen der Geburt angepasst und finden im Wechsel mit Kursen statt, in denen die theoretischen Grundlagen vermittelt werden. Oft wird mindestens eine Stunde beiden Partnern eingeräumt. Einige Kurse können sogar die ganze Zeit über von beiden Partnern besucht werden. Die gemeinsame Geburtsvorbereitung kann mit Hilfe von Massagen und Gesprächen die Beziehung der Eltern stärken. Zudem treten vor allem in den theroretischen Kursen Fragen auf, die sofort beantwortet werden können. Informationen über verschiedene Geburtsvorbereitungskurse bieten in der Regel die Geburtskliniken.

Ab der 36. Schwangerschaftswoche kann die Geburt jederzeit einsetzten, deshalb sollte die Kliniktasche bis dahin gepackt sein. Sobald die Wehen beginnen, ist das Packen nämlich undenkbar. Checkliste für die Kliniktasche:

  • Dusch- und Waschzeug

  • Pflegeprodukte für den Körper

  • Bademantel

  • Hausschuhe

  • bequeme Tageskleidung (weite Hose, weites Hemd mit Knopfleiste)

  • Nachthemd

  • Still-BHs

  • falls vorhanden: Brille bzw. Kontaktlinsen

  • Erstausstattung für das Baby (wird oft in der Klinikzeit zur Verfügung gestellt)

  • Personalausweis

  • Versichertenkarte

  • Familienstammbuch, Geburtsurkunde

  • Mutterpass und ggf. Allergie- oder Herzpass

  • Fotoapparat, Videokamera