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Schüßler-Salze

Die Katharinen-Apotheke bietet:

Professionelle Schüßler-Salze Beratung

durch

Frau Alexandra Berger
Frau Alicja Dereszkiewicz

Im Jahr 1873 veröffentlichte der homöopathisch behandelnde Arzt Dr. Wilhelm Schüßler (1821 bis 1898) seine eigens kreierte Heilkunst. Mit den zwölf Salzen in homöopathischer Zubereitung erlangte Schüßler große Aufmerksamkeit unter den Ärzten, welche auf die alternativmedizinische Behandlung schwörten.

In seinen Entwicklungen orientierte sich Dr. Wilhelm Schüßler zum einen an den Forschungen des holländischen Arztes Jacob Moleschott, der heraus fand, wie wichtig anorganische Salze für den Bau und Funktion der Organe sind. Zum anderen stützte er sich auf die Lehre der Zellerkrankungen von Rudolph Virchow. Schüßler nahm an, dass die Ursache vieler Krankheiten auf einen gestörten Mineralhaushalt zurück zu führen sind und die Gesundheit dadurch gefördert werden kann, wenn die Zellen mit ausreichend vielen Mineralstoffen versorgt werden. Er bezog jedoch nur Salze in den Therapieplan mit ein, bei denen er nachweisen konnte, dass sie notwendig für die Zellen im Gewebe sind. Er wählte die zwölf Salze (Funktionsmittel), die ihm wichtig erschienen. Abhängig von der Löslichkeit der Salze verwendete er nur die sechste und zwölfte Dezimalpotenz (D6, D12). Nach Dr. Schüßlers Tod erweiterten Wissenschaftler die Funktionsmittel um weitere 15 Salze, die nachweislich eine große Bedeutung im Mineralstoffhaushalt der Zellen haben.

Liste der zwölf Salze und ihre Hauptfunktionen:

Nr. 1: Calcium fluoratum – Bindegwebe, Haut, Gelenke

Nr. 2: Calcium phosphoricum – Knochen, Zähne

Nr. 3: Ferrum phosphoricum – Immunsystem

Nr. 4: Kalium chloratum – Schleimhäute

Nr. 5: Kalium phosphoricum – Nerven, Psyche

Nr. 6: Kaslium sulfuricum – Haut

Nr. 7: Magnesium phosphoricum – Muskeln und Nerven

Nr. 8: Natrium chloratum – Flüssigkeitshaushalt

Nr. 9: Natrium phosphoricum – Stoffwechsel

Nr. 10: Natrium sulfuricum – Entgiftungsmittel

Nr. 11: Silicea – Haare, haut, Bindegewebe

Nr. 12: Calcium sulfuricum – Gelenke

Verschiedene Schüßler Salze können beliebig kombiniert werden, je nachdem welche Beschwerden im Vordergrund stehen. Die Salze in Form von Tabletten lässt man unter der Zunge zergehen.

Schüßlers Heiße Sieben soll insbesondere bei Anspannung, Schmerzen und Krämpfen helfen. Sieben bis zehn Tabletten der Nr. 7 (Magnesium phosphoricum) werden in einer Tasse mit heißem Wasser (nicht kochend) aufgelöst. Das Heißgetränk wird dann in kleinen Schlucken zugeführt. Aber Vorsicht: zum Umrühren sollte kein Löffel aus Metall verwendet werden.

Da es sich bei den Schüßler Salzen um ein aus der Homöopathie hervor gegangenes Heilmittel handelt, können diese bedenkenlos präventiv, also vorbeugend, eingenommen werden. Oft genutzt wird zudem die kurmäßige Anwendung. Diese wurde aber nicht von Dr. Schüßler selbst, sondern von Nachfolgern entwickelt.

Aber auch eine Diät können die Schüßler Salze wirkungsvoll unterstützen. Sie regen unter anderem den Stoffwechsel an und beeinflussen positiv das Appetitzentrum, was das Abnehmen erleichtert.